Was ist ein CFD und wie kann ich als Anleger damit handeln?

Seit Anfang 2016 befindet sich der Aktienmarkt nach einer Korrektur wieder deutlich im Aufwind. Positive Umsatz- und Ertragszahlen der großen Marktteilnehmer sowie ein florierender Welthandelt treiben die Kurse in die Höhe und bescheren Aktieninhabern hübsche Gewinne. Warum aber spricht man in der Presse ständig von hochspekulativen Anlageformen wie dem Forex-Handel oder CFD?

Gehebelte Produkte ermöglichen einen Handel mit geringerem Einsatz

Die Abkürzung CFD steht für „Contract For Difference“. Es handelt sich dabei nicht um den direkten Kauf einer Aktie und damit dem Anspruch eine Dividende sofern diese ausbezahlt wird. Vielmehr ist ein CFD eine Wette auf die Aktienkurs-Entwicklung. Steigt die Aktie um 1%, steigt auch das Depot um 1% beim herkömmlichen Aktienkauf. Ein CFD steigt jedoch nicht um 1% sondern um seinen eingesetzten Hebel. Dieser kann sehr unterschiedlich sein, beträgt aber Aktien oftmals Faktor 10. Steigt also die Aktie am Markt um 1%, steigt der CFD um 10%.

Somit ist es möglich mit deutlich kleineren Summe auf den Kurs einer Aktie zu wetten. Dabei ergibt sich zusätzlich der Vorteil, dass CFD sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse gekauft werden können. Während die gekaufte Aktie an Wert verliert wenn der Kurs sinkt, können Sie mit einem CFD damit Geld verdienen, wenn Sie richtig gewettet haben.

CFD sind hochspekulative Produkte

Auf der Seite des Anbieters CMC Markets gibt es weiterführende und detailreiche Informationen zum Handel mit den CFD-Kontrakten. Hierbei wird erläutert, wie das Trading funktioniert und was Sie als Anleger an der Stelle benötigen um handeln zu können. Denn wichtig ist vor allem die Kenntnis darüber, dass CFD gehebelt Gewinne einfahren können, aber auch im gleichen gehebelten Verhältnis Verluste einfahren können.

Setzen Sie also mit einem Hebel von Faktor 10 auf steigenden Kurse und der Aktienwert fällt um 1%, fällt auch gleichermaßen der der Wert der CFD-Kontrakte um 10%. Während eine Aktie wertlos werden könnte im Insolvenzfall, ist es möglich mit einer falschen CFD-Positionierung mehr als den Einsatz zu verlieren. Insofern sind CFD nicht für Trading-Anfänger geeignet und sollten tunlichst nur bestem Handelswissen genutzt werden.

Ein CFD bewegt große Handelsvolumina

Der Gewinn oder Verlust eines CFD ergibt sich aus der Eigenschaft des Finanzproduktes. Während Sie beim Kauf einer Aktie 1:1 das bezahlen, was die Aktie gerade Wert ist, können mit den CFD deutlich größere Positionen gehandelt werden. Hierbei spielt die Margin of Safetey eine wichtige Rolle. Dies ist der prozentuale Wert des Trading-Anbieters, die er zum Verlustausgleich einbehält. Eine Sicherheits-Leistung also. Sie beträgt je nach Anbieter zwischen 3% und 10%.

Kaufen Sie als Anleger also einen CFD auf eine Aktie mit einem Handelswert von 10 €, verlangt der Anbieter lediglich eine Sicherheitsrücklage von 10 € Aktienwert geteilt durch den Hebel von 1/10 und davon 10% (als Beispiel), also: 10/10*10% = 0,10 €-Cent. Werden nun beispielsweise 100 CFD auf diese Aktie gekauft, ist lediglich eine Margin von 10 € zu hinterlegen. Am Markt wird jedoch ein Handelsvolumen von 100 CFD multipliziert mit dem Hebel 10 = 1.000 Aktien zu 10 €, also 10.000 € bewegt.

Der Handel mit CFD-Kontrakten kann also durchaus lohnend sein, wenn Sie als Trader über die notwendigen Kenntnisse über die Chancen und Risiken verfügen. Auf CMC Markets können Sie sich ein Trading-Konto einrichten und erste Erfahrungen mit den Produkten machen. In den umfangreichen Informationsangeboten können Sie als Anfänger die notwendigen Skills erlernen um auch selbst erfolgreich mit den Instrumenten traden zu können.

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