Die 1 muss stehen – Erste Annäherung

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem für mich fundamentalen Indikator. Die einen nennen es warscheinlich Value, für andere ist es die Basiszahl und für die meisten einfach nur die 1.

Wir beschäftigen uns hier mit einer Materie in der Mathematik und da im besonderen die Disziplin der Statistik eine besondere Rolle spielt.

Aus diesem Grund möchte ich an der Stelle mal darstellen (und ich freue mich auf die vielen Kommentare die mich dafür auslachen) wie ich in 50 % meiner Wetten zur Entscheidung gelange ob eine Quote für mich Value hat oder nicht.

Und das mache ich so:

Ich nehme mir einfach 3 (oder wieviel auch immer) aus meiner Sicht interessante Spiele heraus und bewerte diese mit der (meiner persönlichen) Warscheinlichkeit für den Eintritt eines Ergebnisses. Dafür nutze ich weder Statistiken noch sonst eine Quelle. Einfach nur mein „Wissen“.

Beispiel:

Gruppensieger Gruppe C ==> England: 75 %

Gruppensieger Gruppe D ==> Deutschland: 80 %

Gruppensieger Gruppe E ==> Niederlande: 85 %

Die Warscheinlichkeit (als Dezimalzahl) multipliziere ich mit der aktuellen Qoute (Im Beispiel betfair im Moment wo ich das schreibe:

Gruppensieger Gruppe C ==> England: 75 %
>> 0,75 x 1,41 ==>  1,057

Gruppensieger Gruppe D ==> Deutschland: 80 %
>> 0,80 x 1,95 ==>  1,56

Gruppensieger Gruppe E ==> Niederlande: 85 %
>> 0,85 x 1,58 ==>  1,343

Mathematisch gesehen ist alles über einem Wert von 1 ein Value also eine sinnvolle Wette. Ich für meinen Teil wette auf alles was nach dieser „Analyse“ einen Wert von mindestens 1,33 aufweist.

Dies ist zwar eine sehr einfache Form Values zu finden und sicher gibt es eine Menge Möglichkeiten das besser zu machen. Aber für den Anfang kann das durchaus ein Start ins Thema Valuebetting sein.

Thome

Keine Kritik, aber die Prozentangaben sind sehr wage und subjektiv, und wenn Du nicht mal Statistiken nutzt, sondern dein Wissen, wie argumentierst Du einen Unterschied bei Deiner Bewertung von 5%?